Unterbrechen als Grundvollzug des geistlichen Lebens meint das bewusste Innehalten, bei dem der Mensch den gewohnten Fluss von Arbeit, Pflichten, inneren Automatismen durchbricht. Exerzitien, Geistliche Begleitung, Hinführung zu Gebet und Kontemplation helfen, Raum für Gottes Gegenwart im Alltag zu schaffen… Weiterlesen →
Wenn Menschen sich intensiv – und in Gemeinschaft – auf Jesus Christus einlassen, tauchen unweigerlich „klassische“ spirituelle Begriffe auf. In spirituell missbräuchlichen Systemen werden diese so verändert, dass sie nicht mehr Freiheit und Erfüllung bringen, sondern als Druckmittel gebraucht werden… Weiterlesen →
Seelsorge kennt ganz unterschiedliche Gesprächsformen: Krankenseelsorge, geistliche Begleitung, Notfallseelsorge, Kasualgespräche, Schulseelsorge… durch Haupt- und Ehrenamtliche. Jede Form hat ihre eigenen Regeln und Herausforderungen. Manchmal entstehen seelsorgliche Gespräche auch spontan am Rande anderer (pastoraler) Tätigkeiten – und „erste Hilfe“ ist gefragt…. Weiterlesen →
Mit dem Willen Gottes ist in der Kirche eine Menge Schindluder getrieben worden. Er wurde benutzt, um Menschen klein zu machen und um ihr Leiden weg zu spiritualisieren. Überhaupt galt Leid oft als Ausdruck des Willens Gottes. Angeblicher Beleg: Getsemani…. Weiterlesen →
Papst Franziskus und die letzte Weltsynode versuchen, eine neue Etappe der Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils anzustoßen. Texte alleine aber verändern die Kultur und die Abläufe der Kirche nicht. Es braucht beharrliches, gezieltes Einüben. Lange Geübtes wird durch Üben verändert…. Weiterlesen →
Ignatius von Loyola lebte als in der Renaissance das Individuum neu entdeckt wurde. Entsprechend ist von ihm inspirierte Begleitung individuell ausgerichtet. Im 20. Jahrhundert wurden wieder Formen gemeinschaftlicher Spiritualität und gemeinschaftlicher Begleitung entwickelt. Ob und wie beides zusammen gehen könnte?… Weiterlesen →
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