Seit Jahren kommen in der Kirche immer noch mehr Verbrechen durch sexualisierte Gewalt ans Licht. Dahinter öffnet sich ein Dunkelraum spiritualisierten Machtmissbrauch. Es gibt offensichtlich schwer Geschädigte, aber noch wenig Klarheit über das Phänomen. Deshalb viel mehr Fragen als Antworten…. Weiterlesen →
Im Kontakt mit Seelsorger/innen fühlen sich viele Menschen unsicher und fremd. Schon deren Sprache wirkt manchmal befremdlich. Damit Seelsorge gelingen kann, lohnt es, diese Perspektive umzukehren und die Fremdheit der Seelsorger/innen zu Gast bei Ihren Gesprächspartner/innen zum Ausgangspunkt zu wählen…. Weiterlesen →
Beten als „mit Gott reden“, ist oft nicht leicht, denn Gott antwortet ja nicht so, wie wir miteinander sprechen. Manchmal findet man auch nicht die richtigen Worte. Menschliche Partnerschaft kann als Vergleich ein umfassenderes Verstehen und eine lebensnahe Praxis eröffnen…. Weiterlesen →
Einsame Entscheidungen fallen manchmal rasch, sind aber oft der Komplexität der Herausforderung nicht gewachsen. Mit der „Unterscheidung der Geister in Gemeinschaft“ liegt eine Vorgehensweise vor, die Sachargumente, inneres Empfinden bzw. Gewissensleitung und die christliche Offenbarung in ein komplexes Beratungsgeschehen integriert…. Weiterlesen →
Wenn alle ähnlich geprägt sind, ist die Verständigung leicht. Geht es jedoch um wesentliche Entscheidungen, zeigt sich Einheitlichkeit (von Kirche) als erheblicher Nachteil. Je größer die Unterschiede, desto tragfähiger wird die geistliche „Unterscheidung in Gemeinschaft“ und umso stärker der Konsens…. Weiterlesen →
Geistliche Begleitung versucht die ganzmenschliche und spirituelle Reifung ihrer Gesprächspartner/innen zu unterstützen. Reifung von Erwachsenen geht einher mit der Akzeptanz der bleibenden Ambivalenz jeder Beziehung. Diese reife Ambivalenz gilt es stetig gegen die Vereindeutigungsbedürfnisse von Begleiter/in und Begleiteter/m zu verteidigen…. Weiterlesen →
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